„Wer ein Netzwerk aufsucht, schätzt die Macht der Gruppe“
Es ist unsere Überzeugung, dass der direkte Kontakt durch nichts zu ersetzen ist. Geht es um Erfolg und um Stärke eines Unternehmens, dann sind gute Geschäftsbeziehungen wichtig. In einem vernünftigen Netzwerk finden Mitglieder Antwort auf Fragen, Partner für Kooperationen und Multiplikatoren für die eigenen Dienstleistungen.
„Da kenn’ ich jemanden“ – ein solcher Satz fällt, wenn die Vernetzung funktioniert. Eine Empfehlung ist sicherlich mehr wert als manche Anzeige. Denn die Leistungen sind bekannt. Man weiß, was man bekommt und man weiß, was man empfiehlt. Voraussetzung dafür ist, dass man einander kennt - am besten persönlich.
Deshalb ist es wichtig geeignete Möglichkeiten zum Austausch zu haben. Das NWDO stellt mehrere Plattformen zur Verfügung: da ist zum einen das Internet. Hier ist Kommunikation zu jeder Zeit professionell möglich. Es gibt einen benutzerfreundlichen Terminkalender, Infos zu netzinternen- und netzexternen Themen, die Profile aller Mitglieder und ein Forum.
Zum anderen gibt es zahlreiche Veranstaltungen: Das monatlich organisierte „Netzwerk-Meeting“ gibt Gelegenheit zum intensiven Austausch und zu persönlichen Gesprächen. Die „Netzwerk-Vor-Ort“ Veranstaltungen ermöglichen den Blick hinter die Kulissen. Wir besuchen Institutionen, Unternehmen und Einrichtungen. Die Mitglieder können sowohl Besucher als auch Besuchte sein. In den regelmäßigen Workshops werden fachliche Themen intensiv bearbeitet.
Wo andere Beratungen aufhören, fangen wir an!
Oberbürgermeister Klaus Wehling, Arbeitsagenturchef Heinrich Lehnert und IHK Präsident Dirk Grünewald machten mit ihrer Anwesenheit deutlich, wie groß für sie die Bedeutung des Oberhausener Unternehmer-Netzwerks ist. "Die Vernetzung als Mischung zwischen Gemein- und Eigennutz dient dem Wohle der Region und bietet allen Beteiligten ein Forum", so Wehling in seiner Begrüßungsrede. Die Kommunikation der hiesigen Unternehmen untereinander sei wichtig für den Erfolg der Stadt. Deshalb wolle er die Arbeit des Netzwerks unterstützen, wo er nur kann.
Auch Lehnert, als Initiator des NWDO, freute sich über das so wörtlich "lebende Netzwerk". Denn "es war zum Ende des Projekts schließlich nicht klar, wie es weitergehen soll", erklärte er. Die Unabhängigkeit des Vereins sei eine gute Voraussetzung für effektive Arbeit. Bei seinem Besuch des monatlichen Netzwerkmeetings habe er sich bereits einen Eindruck verschaffen können.
Und auch die rund 30 anwesenden der insgesamt 77 Mitglieder zeigten sich sehr engagiert. Sie gestalteten die Planung der Zukunft des Netzwerks mit. Neben Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen wie Seniorenwirtschaft und Marketing, sowie der Übernahme von Patenschaften sehen sie vor allem die "Netzwerk vor Ort"-Veranstaltungen als besonders attraktiv an.
Die Exkursionen zu interessanten Unternehmen und Einrichtungen der Region bieten echte
Vernetzungsmöglichkeiten und ermöglichen den Mitgliedern normalerweise verschlossene Einblicke hinter die Kulissen. So steht im Oktober die Besichtigung der Kläranlage Bottrop an. Im November besucht das Netzwerk das EON-Steinkohlekraftwerk sowie das Celanese Werk.
Einstimmig beschlossen wurde die Wahl von Gabriele Lichtenberg zur Revisorin der Rechnungsprüfung. Der Monatsbeitrag wurde auf 10 EURO bzw. 5 EURO mit Ermäßigung festgelegt. Vorstandsvorsitzender Markus Zechel schlug Heinrich Lehnert aufgrund seines außergewöhnlichen Einsatzes zum Ehrenvorsitzenden des Vereins vor. Der Vorschlag wurde einstimmig beschlossen, Lehnert nahm die Wahl dankend an.